Knabenkräuter (Orchideen)
Status: fertiggestellt, profitiert von 4/6

Knabenkräuter (Orchis mascula)

 

Im Mai 2021 wurde Orchis mascula (stattliches Knabenkraut) wieder an mehreren Standorten aufgefunden.

Es zeigt sich, daß es sich lohnt, die Standorte dieser Pflanze auch bei ihrem Ausbleiben über Jahre "instand" zu halten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Populationen flackern unregelmäßig immer wieder auf sind aber durch mechanische Einflüsse (Trittschäden durch Schwarzwild) und eventuell Verbiss immer wieder gefährdet.

 

Ein früherer Standort der Knabenkräuter wurde im Zuge der Freistellung des Wildobstes und des Magerrasens vorsichtig manuell freigestellt und beräumt.

 

Die 2021 identifizierten Standorte liegen rund 50m vom früheren Standort (vor 2010) entfernt.

 

 

 

Eine  Förderung dieser Arten findet sich in Kombination in der Maßnahme „6“ wieder.

Auch andere Orchideenarten wurden gesichtet, können aber 2021 nicht nachgewiesen werden.

Z.B. Planthera chlorantha, Grünliche Kuckucksblume oder Berg-Waldhyazinthe

 

 

Es ist zu fragen, ob es sinnvoll ist „zentrale“ Populationen durch Zäunen vor dem Schwarzwild, das hier einen zentralen Einstand hat, zu schützen. Schwarzwild gräbt die stärkehaltigen unterirdischen Pflanzenteile gerne aus.

 

Diese Fläche des Magerrasens genießt wegen ihrer Größe (über 100 m² / mehr als 5 m Breite) einen Schutzstatus nach §30 des BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetzes)

und ist bereits als wertvolles Biotop behördlich erfasst.

Erloschenes Vorkommen der Knabenkräuter

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Derselbe "vergessene" Weg nach der manuellen Beräumung

Die Orchideenstandorte.

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