14   Förderung der Rebhuhnpopulation

      Verringerung des Prädatorenduckes

      Status: aktuell

 

 

Bis 2014 flackerte unregelmäßig eine Rebhuhnpopulöation auf, die aber zur Zeit völlig erloschen ist.

Ockerfarben umrandete Zone:

Eine Ackerfläche würde sich mit der Fläche der häufigsten Sichtung stark überschneiden.

Hier wäre die Anlage einer Brache möglich.

Rebhühner mögen alte, gerüstreiche, Brachen, die nicht jedes Jahr neu angelegt werden. Möglichst große Flächen sind schmalen Streifen vorzuziehen.

Rebhühner brauchen Deckung in der sie Gefahren fussläufig ausweichen können.

Die hier empfohlene Fläche ist 7,5 Hektar groß, es ist kaum Wald in der Nähe, in dessen Randbäumen Beutegreifer aufasten könnten.

Die Fläche liegt am Rand des Eigentums.

Sie bildet einen Rücken, was den Einblick von den anliegenden Hecken für Beutegreifer erschwert.

Gleichzeitig ist sie für Spaziergänger schlecht zu erreichen.

Blühstreifen und Hecken liegen an, wie auch ein Wassergraben. Die Fläche liegt nicht im Fokus des Schwarzwildes.

Bejagung der Prädatoren durch das Aufstellen von Fallen, wäre hier problemlos möglich.

Es besteht die möglichkeit für die Landwirthschaft diese Fläche in eine geförderte Maßnahme zu überführen. Der Förderbetrag dürfte bei vorliegender Bodenqualität (< 50 BP) die zu erwirtschaftende Summe übersteigen.

Rebhuhn

Im Januar 2020 haben wir die Möglichkeiten einer Prädatorenbejagung mit Hilfe von Lebendfallen sondiert.

3 Stellen für das Aufbauen von Fallen sind definiert.

Die Nähe von Wasser, gute Erreichbarkeit und eine gewisse Abgeschiedenheit sind gegeben. An diesen Orten wurden wiederholt insbesondere Waschbären gesichtet.

Geplant sind Röhren - Lebendfallen, aus Beton, die ihren Staus Quo über eine Cloud an den Betreiber melden. So wird die Aufenthaltsdauer in den Fallen minimiert - eine gesetzliche Forderung des Tierschutzes. Unerwünschte Beifänge können in die Natur zurück entlassen werden.  Die Fallen werden mit Holz verkleidet.

Im Fokus stehen in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit:

die Neozoen (eingewandert oder ausgesetzt):

Waschbär

Marderhund

Mink

Nutria

die heimischen Prädatoren:

Fuchs

Dachs

Marder

Waschbär und Marderhund sind als Neozoen in diesem Revier häufig anzutreffen und stellen eine erhebliche Beeinträchtigung der Artenvielfalt dar, der Waschbär als Kletterkünstler schadet dabei auch den Baumbrütern.

Wir halten intensiven Kontakt zu einem vergleichbaren Revier in der Nähe, indem eine intensive, professionalisierte Bejagung der Prädatotren seit vielen Jahren stattfindet, um hier von den Erfahrungen zu profitieren.

Waschbär

Marderhunde (Enok)

DieArtenvielfalt

Eine Zusammenarbeit des

Garten- Landschaftsbauers Carsten Busch

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