6   Magerrasen,

     Status: fertiggestellt, Erweiterung der

     Maßnahme sinnvoll

Magerrasen, gefördert durch das Land Niedersachsen

 

Der vorhandene Magerrasen auf einem mageren und trockenem Extremstandort stellt einen sehr hohen Wert als Biotop dar, ist aber durch vegetative und generative Vermehrung der Hecken (Prunus spinosa, Crataegus, Rosa u.a.) gefährdet. Diese Fläche wird ohne Eingriff in absehbarer Zeit sukzessive verbuschen.

 

Es wurde unerwünschter Aufwuchs gezielt manuell entfernt. Es ist zu Fragen ob der örtliche Schafhalter (Rhode) für eine jährliche Beweidung gewonnen werden kann. Der Wildverbiss greift hier nicht.

 

Wichtig ist bei allen Pflegemaßnahmen einen Nährstoffeintrag zu vermeiden. (Grünmaterial entfernen).

 

Des Weiteren könnte die Fläche in die angrenzende Strauchzone und in eine Aufforstung hinein weiter vergrößert werden. Die hier zutage tretende Bodenstruktur könnte in den Randbereichen in denen sie wieder „abtaucht“ durch Abschieben der Humusauflage freigelegt werden.

Die lückenlose Verbindung des Magerrasens mit der Strauchzone bis hin zum Stillgewässersaum könnte hier einen äußerst interessanten Biotopverbund schaffen.

 

Die ehemalige Orchideenpopulation grenzt hier direkt an.

 

Bei der Freistellung des Magerrasens wurden die Flächen der früheren Knabenkräuterpopulationen besonders sorgsam beräumt und erweitert, gleichzeitig wurden Wildobstbäume in den Randbereichen des Magerrasens freigestellt. In dieser Kernzone profitieren die Wildobstbäume, die Knabenkräuter, der Magerrasen und die Strauchzone auch gegenseitig von den jeweiligen Maßnahmen.

Der Kalkmagerrasen

Die Hecken wurden zurüchkgesetzt

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